Projektförderung:
Das Projekt ist Bestandteil des Landesprogramms "Bremer Fachkräfteinitiative" und wird von der "Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales" mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert:


Zielsetzungen:
Obwohl die Rekrutierung von Facharbeiter/innen für Unternehmen der metallbe- und -verarbeitenden Industrie und dem Maschinen- und Anlagenbau immer schwieriger wird, steigen damit nicht automatisch die Chancen der arbeitslosen An- und Ungelernten. Alle statistischen Daten belegen, dass insbesondere die Zielgruppe der gering qualifizierten Erwachsenen mitnichten von der verbesserten konjunkturellen Lage profitiert. Um den vorliegenden und in den nächsten Jahren wachsenden Fachkräftemangel für die Integration dieser Zielgruppe in den 1. Arbeitsmarkt nutzen zu können, setzt das Projekt auf eine enge Verzahnung der Lernorte Bildungsträger, Berufschule und Praktikumsbetrieb bei der Konzeption und Durchführung von zwei auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Qualifizierungsmaßnahmen mit anschließendem Betriebspraktikum im Schwerpunkt Metallbauteilefertigung und Anlagensteuerung.
Durchführung
In enger Zusammenarbeit zwischen Bildungsträger (IfW) und Berufschule (TBZ) soll eine Förderkette erprobt werden, die Praktikumsbetriebe und andere potentielle Arbeitgeber aktiv in die bedarfsorientierte Qualifizierung der Teilnehmer/innen und in die prozessbegleitenden Integrationsaktivitäten einbindet.
Das beginnt mit einer Curriculumkonzeption, die orientiert an der Ausbildungsordnung für Metallberufe geforderte fachtheoretische und fachpraktische Qualifikationen vermittelt und gleichwohl so strukturiert wird, dass sie flexibel ist für die Integration spezifischer Arbeitsplatzanforderungen potenzieller Arbeitgeber-Betriebe.
Das wird begleitet von Konzepten zur individuellen Förderung der Teilnehmer/innen.
Um den Teilnehmer/innen im Praktikum die Möglichkeit zu geben, das Gelernte in betrieblicher Echtsituation anwenden und vertiefen zu können, werden die Betriebe bei der Auswahl und Gestaltung der Praktikumsplätze, bei der Erstellung und Umsetzung von betriebsindividuellen Qualifizierungsplänen und bei der Prüfung arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Überwindung von Übernahme- und Einstellungshürden unterstützt.
Ein IHK-Zertifikat für die erworbenen und im Praktikum nachgewiesenen fachlichen (Teil)Qualifikationen soll die Bewerberchancen der Teilnehmer/innen zusätzlich erhöhen.
Transfer
Durch Netzwerkbildung zwischen Bildungsträger, Berufschule und Betrieben soll das Konzept verstetigt und zunehmend in die Region transferiert werden.
Projektleitung
Wiebecke Novello-von Bescherer
Fon: (04 21) 2 44 55-42
Fax: (04 21) 2 44 55-66
E-Mail: novello@ifw.uni-bremen.de